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Ein ganz besonderer Tag

Sonntag, 15.10.

Ich gehe mal davon aus, dass keiner weiß, wieso heute ein besonderer Tag ist, also kläre ich euch über die verschiedenen Gründe auf:

  1. Ich langweile mich nicht
  2. Ich gewinne bei Sequence
  3. Es gibt Fast Food [-> Pommes] zum Mittagessen
  4. Ich führe mein erstes Inter-France-Telefongespräch
Jahaaaa, hätte keiner gedacht, oder? [Falls jemand meint, es fehle etwas: So ziemlich alles andere, was heute passiert, war geplant.] Die Pommes haben wir übrigens zuhause gegessen, die kamen aus der Fritteuse. Wusste gar nicht, dass so etwas im Haushalt Ecault existiert. Als Abschiedsgeschenk bekomme ich Fotos und ein Leporello. Außerdem schenkt mir Bénédicte 20 € [für ein Sandwich in Paris], 4 Mandarinen, Kekse, Chips, eine Tafel Schokolade und Karamellbonbons für den Flug. Auf der Fahrt nach Nantes fange ich einmal fast an zu weinen, und das auch noch aus einem idiotischen Grund: An einer Stelle am Nordufer der Loire ist eine Koppel, die in der Loire endet. Als wir am ersten tag da langgefahren sind, habe ich die schon gesehen, dort standen schwarzweiße Kühe. Auch, als wir nach St Nazaire die selbe Strecke gefahren sind, waren die Kühe da. heute aber nicht...wieso auch immer mich das traurig macht. In Nantes am Flughafen geht dann alles ganz schnell: ich checke ein [mein Koffer wiegt 23 Kilo , muss aber nichts dazubezahlen], wir gehen in einen Buchladen [Bénédicte schenkt mir Le Grand Meaulnes, und während ich neben Anais stehe, die ein Buch für Evelynes Geburtstag sucht, merke ich, wie verdammt schwer mein Rucksack ist], und dann ist es 14 Uhr, Zeit, an Bord zu gehen. Ich will nicht...will doch hier bleiben...was ich den dreien auch sage. Und als ich mich offiziell verabschiede und bedanke [im Moment, in dem ich dies in Paris - Charles de Gaulle handschriftlich vorschreibe und an den Moment zurückdenke, steigen mir Tränen in die Augen] sage ich nicht, dass ich zurückkommen möchte oder gerne mal zurückkommen würde, nein, ich sage, dass ich zurückkommen werde... und dann muss ich es tun, muss mich verabschieden...bei den Eltern mit Küsschen, bei Anais zwar auch, aber vorher umarmen wir uns...und das ist der Moment, in dem ich anfange zu weinen......Anais ist auch kurz davor...ist ja auch verständlich, schließlich haben wir 4 Monate zusammengelebt, und dann ist das plötzlich vorbei...aber noch während sie mich umarmt, sagt sie, dass auch sie wiederkommen wird...und danach gehe ich, ohne mich umzudrehen, durch die Sschranke und gehe ins Flugzeug...und dann gehts los! [mein Gott, handschriftlich habe ich schon 2 Seiten geschrieben, dabei steige ich grad erst ins erste Flugzeug^^] Es werden die reihen 1 bis 22 aufgerufen, ins Flugzeug zu gehen; ich sitze alleine in Reihe 21, und hinter mit ist nur noch eine Reihe. Als ich das Tagebuchschreiben kurz unterbreche, um ein Foto von den Schäfchenwolken über Nantes zu machen, fällt mir erstmal mein Sheepworld-Kugelschreiber runter. Und ich finde ihn nicht! Was für mich erneut ein Grund ist, in Tränen auszubrechen. Egal. Heute entscheide ich mich dazu, den Imbisservice an Bord zu nutzen und einen Kaffe zu trinken. Schwarz, wie sonst, so kann ich überall den Air-France-Zucker rumzeigen *g* als wir gelandet sind [wir stehen neben einer riesigen Boeing 747], frage ich dann auch den Mann hinter mir, ob er meinen Stift gesehen hat. Hat er zwar nicht, dafür sehe ich ihn! Und der mann hebt ihn auf und gibt mir meinen Kuli wieder, ein Geburtstagsgeschenk von meinen Eltern, woraufhin ich ihm ein strahlendes Lächeln schenke. Heute finde ich sogar gleich mein Terminal, nur beim gate habe ich zunächst Schwierigkeiten - ich muss zum Gate 64, an den ganzen Hinweisschildern 53-72 laufe ich vorbei, da ich nach 46 suche - , dann ahbe ichs aber. Ich habe noch 2 Stunden, bis ich zum Flugzeug muss, also mache ich mich auf die Suche nach einer rosa Rose. Ich finde sogr etwas ähnliches. Ist zwar keine Rose und orange-rosa, aber immerhin. Was anderes gibts nicht. Außerdem kaufe ich noch ein paar Mitbringsel. Dann setze ich mich auf eine der sitzbänke und warte, da ich erst in 1 1/2 Stunden beim Flugzeug sein muss. Eine halbe Stunde davon verbringe ich damit, Tagebuch zu schreiben, jetzt ja auch wieder mit meinem Sheepworld-Kugelschreiber. Als ich dann nichts mehr schreiben kann und nur noch eine stunde warten muss, beschließe ich, mich doch schonmal vors Gate zu setzen. Also tue ich das auch und löse die restliche halbe Stunde Sudokus. Dann können wir zum Flugzeug gehen, besser gesagt: zum Bus, der uns zum Flugzeug bringt. Gerade dann, als ich dran bin, stellt die Dame, die die Karten überprüft, fest, dass der Bus voll ist und sie einen neuen herbeiordern muss. Als bin ich 5 Minuten später die erste, die sich in den Bus setzt. Zum Bus geht es übrigens die gleiche Gangway lang wie zu einem Flugzeug, nur mit dem Unterschied, dass man am Ende nur die Möglichkeit hat, das Treppenhaus runter zu gehen. Als der Bus dann anhält, stehen wir vor einem weiteren Treppenhaus, das wir diesmal hochgehen müssen. Dort ist dann aber das Flugzeug. Wieso wir von einem Gate zum anderen gekarrt wurden: Der planmäßige Abflug soll vom Terinal D stattfinden, das Flugzeug befindet sich aber bei Terminal B. so wird verhindert, dass die Hälfte der Leute den Flug verpasst, da sie nicht wissen, dass das Terminal geändert wurde. Ich habe, wie gewünscht, einen fensterplatz, und wie bei den anderen drei Flügen befindet der sich auf der linken Seite. Ich hoffe ja eigentlich darauf, Luftfots von irgendwas bekanntem von Paris machen zu können, aber am Eiffelturm oder so kommen wir nicht vorbei. Schade eigentlich. Stattdessen mache ich Fotos vom Sonnenuntergang über den Wolken. Schöööön! Dann ist es auch bald dunkel, und man sieht nichts mehr außer vereinzelten Lichtflecken unter den Wolken. Und nach einenhalb Stunden Flug [ich trinke übrigens wieder schwarzen Kaffee] kommt die Durchsage, dass wir bald Hamburg erreichen. Jaaaaaaaaaa!!! Endlich wieder zuhause!!! Wir kommen dann aber nichtmal direkt an einem Gate an, sondern bleiben auf dem Rollfeld und werden von einem Bus zur Gepäckausgabe gebracht. es dauert ein bisschen, bis das Gepäckband anfängt zu rollen, und so langsam werde ich immer aufgeregter, weil meine Familie ganz in meiner Nähe ist - etwa 20 Meter von mir entfernt hinter der undurchsichtigen Glasscheibe - , doch dann kommt endlich mein Koffer! Auf dem ein Aufkleber mit der Aufschrift "schwer - 23 Kilogramm" ist. Egal, hauptsache, ich kann jetzt endlich raus zu den anderen!!! Und endlich gehe ich durch die Glastür, schaue mich suchend um, wo meine Familie ist, und dann läuft Mama auf mich zu, und wir umarmen uns...das gleiche mit Berit und Papa...und dann Daniel!!!!! Als wir uns küssen, meint meine Mutter, dass sie sich jetzt irgendwo hinsetzen, damit er und ich uns in Ruhe begrüßen können. Echt süß. Nur brauchen wir dafür ja keine 20 Minuten, wir sind ja schom fertig, und dann gehen wir zum Auto und fahren nach Hause!!! At last... Zum Abendessen gibt es Tiefkühlpizza, so wie ich mir das gewünscht habe, denn ich finde, das ist eine art Tradition - als Anais angekommen ist, haben wir nämlich auch Tiefkühlpizza gegessen. Zum Nachtisch gibt es Flugplatzkuchen mit tonnenweise Marzipan drauf.
18.10.06 14:16
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


caddy19caddy19 (23.10.06 19:36)
Na das war denn doch mal spannend!!!
Und es gab Tiefkühlpizza!!!! *gg*
Naja es gibt viele Leute die sagen du solltest Autorin werden und ich sage das auch!!!
HDSOMMMMDL


wiersing / Website (24.10.06 18:53)
oha da fährt man fürn paar Tage weg und schon ist der beste Eintrag da und man kann ihn nicht als erster kommentieren;( also echt jasmin:P nja ronja, mach weiter so


caddy19 (3.11.06 16:49)
Hey Süsse
Das hört sich alles sooooooooooooo perfekt an.... Ich werde immer aufgeregter drehe bald ab, weil ich nicht weiss, wann ich das letzte mal waschen soll und bei dir lief alles sooooo endlos perfekt.... Bei mir geht garantiert schon bei der Anfahrt nach Nantes alles mögliche schief, was schiefgehen kann... In Paris habe ich mir vorgenommen gar nicht erst zu suchen, sondern gleich zu fragen, weil ich eh nichts finde... Jdfl nicht nachdem Sabrina so viel erzählt hat... Naja in einer Woche und einem Tag musst du mir dann gegen 18 Uhr Gl¨¨uck wünschen das ich alles schon gefunden habe und nicht noch irgendwo in der Ecke sitze und verzweifle!!!
Naja wir sehen uns in 10 Tagen
Hdsommmmmdl

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